Mitgliederzahlen: Islam

Islam

Gesamtzahl der Muslime in Deutschland:

4.400.000 – 4.700.000 Symbol: Haken
2015 / BAMF Hochrechung 14.12.2016: Studie WP 71 (zuvor 4.000.000 nach 2010 / REMID, BAMF). FOWID geht für 2015 von 3,6 M. Muslimen aus: „Ein Fünftel der etwa 4,5 Millionen ‚Muslime‘ sollten als ‚Kulturmuslime‘ verstanden werden, da Religion in ihrem Leben keine Rolle spielt (sie gehören keiner religiösen Organisation an, glauben nicht, beten nicht, fasten nicht und besuchen keine Moscheen)“ (Dez. 2016).

2010: Nach einer Erhebung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (2009) für die Deutsche Islamkonferenz wird die Zahl der Muslime für 2008 auf 4 geschätzt (2010 REMID-Mittelwert der 3,8 bis 4,3 Mio. der BAMF-Studie). Vorher gingen Schätzungen von etwa 3,2 bis 3,5 Mio. Muslime aus (vgl. Erläuterungen).
2012: Nach einer BAMF-Studie zum „Islamischen Gemeindeleben in Deutschland“ (2012) gibt es rund 2.350 islamische einschließlich alevitische Gemeinden mit Gebetsräumlichkeiten sowie zwischen 1.700 und 2.500 islamische Religionsbedienstete. Details dieser Studie sind als IGLD 2012 im Folgenden beigefügt. Bzgl. Glaubensrichtung (S. 54) kommen 474 ohne Angabe, 35 gemischte Gemeinden und vier sonstige hinzu.
2013: Das bzgl. der Seriösität seiner Zahlen heute umstrittene Islam-Institut in Soest geht 2013 von 40.000 Konvertiten in Deutschland aus; „Schätzungen zu der Anzahl von deutschen Konvertiten zum Islam beziehen sich auf einen weit gefassten Rahmen von 13.000 bis 100.000 Personen, der auf keiner wissenschaftlich validierten Grundlage beruht“ (BAMF 2009).

2013: Der Zensus 2011 korrigierte die Bevölkerungszahl Deutschlands um ca. 1,5 Mio. nach unten (insb. 6,2 Mio. statt 7,3 Mio. „Ausländer“).

2014/5: Bei den Asylerstanträgen 2014 wurden ca. 109.000 bzw. 63,3% der Religionszugehörigkeit Islam zugerechnet (BAMF, Das Bundesamt in Zahlen 2014, S. 25), 2015 ca. 323.000 bzw. 73,1% (BAMF, Das Bundesamt in Zahlen 2015, S. 22).
2016: Eine REMID-Angabe von 4,3 M. Muslimen für Bezugsjahr 2015 wurde nach einer neuen Hochrechnung des BAMF korrigiert (siehe oben).
2017: Bei den Asylerstanträgen 2016 wurden ca. 548.000 bzw. 75,9% der Religionszugehörigkeit Islam zugerechnet (BAMF, Das Bundesamt in Zahlen 2016, S. 23).

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Sunniten: 2.640.000
2006 / REMID. IGLD 2012: 1.573 Gemeinden. 2013: Von 2.095 auf moscheesuche.de von M. Krüper eingetragenen Moscheen (149 mit Minarett) auf deutschsprachigem Gebiet gehören ca. 1.500 einem Dachverband in Deutschland an (insofern diese Angabe gemacht wurde).

Aleviten: 500.000
2009 / REMID, BAMF. IGLD 2012: 111 Gemeinden. Religionsmonitor 2008: „Schätzungen der Zahl von Aleviten in Deutschland bewegen sich zwischen 300.000 und 700.000“.

„Streng nach religionswissenschaftlichen Kriterien beurteilt wäre das Alevitentum am ehesten als eine eigenständige synkretistische Religion mit besonderen Bezügen zum Islam zu bewerten. Da aber die heutigen Aleviten sich mehrheitlich als Muslime verstehen und sowohl der türkische Staat als auch die Weltmuslimliga die Aleviten als Muslime gelten lassen, kann ein wissenschaftliches Gutachten sie nicht aus dem Islam ausgrenzen, sondern muss sie als eine eigenständige Größe innerhalb des Islam bezeichnen“ (Spuler-Stegemann 2003: 41).

 Iranische Imamiten und türkische Schiiten: 225.500
2006 / REMID, ZIA. IGLD 2012: 61 Gemeinden (freiwillige Angabe). Hinzukommen 80.000 afghanische Schiiten (Wunn / Mohaghegh 2007).

Alawiten / Nusairier (Türkei, Syrien): 70.000
2010 / REMID, Frobenius Institut.

Ahmadiyya: 35.000
2013 / REMID. 244 Gemeinden, v.a. Flüchtlinge aus Pakistan. IGLD 2012: 71 Gemeinden. Seit Juni 2013 ist Ahmadiyya Muslim Jamaat KdÖR in Hessen. Vorige Angabe: 50.000 (2005), korrigiert im Körperschaftsverfahren. Eigenangabe 2016: 45.000. Daneben die Lahore-Ahmadiyya in Berlin-Wilmersdorf mit 60 Angehörigen (2001) in einer Gemeinde (seit 1928).

Sufi-Gemeinschaften: ca. (unter) 10.000
2015 / REMID / Klinkhammer (Somatisierung des Religiösen: S. 207) . IGLD 2012: 13 Gemeinden. Die Haqqaniyya (bzw. Naqshibandiyya nach Scheich Nazim) gehören mit 500-600 Mitgliedern (Klinkhammer 2009) bzw. um die 5.000 Anhängern (Schleßmann 2003) sowie die Burhaniya mit ca. 500 (REMID 2008) zu den größeren Ordensgemeinschaften. Der Alawiyya-Orden hat 120 Mitglieder (REMID 2011).

Salafiyya: ca. 9.700
2017 / VS. Vorige Angaben des VS 2016: 8.350; VS 2015: 7.300 (Bericht des VS Bund für 2014: 7.000); VS 2014: ca. 6.000; 2013: ca. 4.500; 2012: ca. 3.800; 2010: 3.000 – 5.000. Angaben des Verfassungsschutzes dürften auf Ermittlungen im Umfeld von öffentlichen Großveranstaltungen beruhen. Mitgliederzahlen der Moscheevereine sind vermutlich weit geringer. EZW geht 2011 von 100 „missionarisch aktiven Salafiten“ aus, das BKA 2013 von „140 gefährliche[n] Personen mit radikal-islamistischem Hintergrund“, 2017 wird das „islamistisch-terroristische Personenpotenzial“ auf 1.200 beziffert, „etwa 550 Personen werden als akute ‚Gefährder‘ eingestuft“ (zit. n. EZW, MD 3/17).

Bislang wurden 2012 die Vereinigung „Millatu Ibrahim“, 2013 die Vereine „DawaFFM“ und „an-Nussrah“, 2014 der sog. „Islamische Staat“, 2015 „Tauhid Germany“ und 2016 „Die wahre Religion (DWR)“ alias „Stiftung LIES“ verboten. Das Bundesinnenministerium rechnet dem letzterem zum Verbotszeitpunkt mehr als 500 Personen zu, unterteilt in 60 örtliche „Lies!“-Initiativen.

[ Kurzinformation ]

Ismailiten: 1.900
2005 / ZIA. 2017: 4 Jamatkhanas.

Omanische Ibaditen (Charidschiten): ca. 270
2013 / REMID. Anteilumrechnung nach Faktor 75% (Wilkinson 2010) auf Zahlenbasis BMI 2011.

Moscheevereine / Organisationen:

Die Zahl der Vereinsmitglieder ist kein Anhaltspunkt für die Bedeutung der Vereine. DITIB, IR, VIKZ, ZMD sind seit 2007 im Koordinationsrat der Muslime in Deutschland. An der DIK (Deutsche Islamkonferenz) nimmt zudem der AABF, die AMJ, die IGBD, die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland (IGS), der Zentralrat der Marokkaner in Deutschland (47 Moscheegemeinden) und – in nicht-religiösen Fragen – die Türkische Gemeinde in Deutschland teil (Stand: April 2015).

Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB): 150.000
2007 / REMID. Eigenangabe: 220.000 (2007) in 933 Vereinen (2015; 1984: 230; 2007: 880; 2012: 896).

DITIB Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (seit 2013): ca. 25.000
2015 / Eigenangabe: „Der Landesverband Nordrhein-Westfalen bildet mit 255 Moscheegemeinden den größten der DITIB-Landesverbände. Er untergliedert sich in vier Regionalverbände (Münster, Essen, Düsseldorf und Köln). […] Gemeindemitglieder [sind…z]usammen mit den Vorständen der Frauen-, Jugend- und Elterngruppen der Ortsgemeinden […] mehr als 25.000 Frauen und Männer aller Altersgruppen […] aktiv“.

DITIB Landesverband Südbayern e.V.: ca. 25.000
2013 / Eigenangabe: „Unser Landesverband zählt ca. 25.000 Mitglieder, die als […] zahlende Mitglieder den jeweiligen Gemeinden angehören [in 90 Gemeinden]. In Südbayern vertritt unser Landesverband etwa 100.000 Muslime“.

DITIB Landesverband Hessen e.V.: ca. 12.000
2012 / Eigenangabe. Eingetragene Mitglieder.

DITIB Landesverband Niedersachsen e.V.: 10.200
2015 / Gritt Klinkhammer: Gutachten, S. 32: „Von geschätzten 235.000 – 266.000 Muslimen und Musliminnen in Niedersachsen vertritt der Landesverband DITIB nach eigener Einschätzung 140.000. Eingetragene Mitglieder in Niedersachsen hat der Verband erst 10.200“; in 80 Vereinen. Landesverband Niedersachsen und Bremen.

DITIB Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.: 6.923
2016 / Stefan Muckel und Christoph Bochinger: Gutachten. Dazu kommen nach Verbandsangaben über 28.000 Familienmitglieder. Dem Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) konnten rund 3.000 Mitglieder in derzeit elf rheinland-pfälzischen Gemeinden zugerechnet werden. Schura Rheinland-Pfalz (Zusammenschluss von 15 insb. arab. und bosn. Moscheegemeinden, Sunniten und Schiiten): rund 4.000 Menschen (mind. eine Mitgliedsgemeinde gehört wahhabitischen Spektrum an). Ahmadiyya Muslim Jamaat ist mit rund 1.800 Mitgliedern vierter Partnerverband der Regierung.

DITIB Landesverband Hamburg e.V.: 3.000
2012 / Gritt Klinkhammer: Gutachten, S. 55: „ca. 3000 eingetragene Mitglieder, die Frequentierung der Moscheen von männlichen Muslimen am Freitag sei jedoch drei bis vier Mal so hoch. Der Landesverband kalkuliert also mit einer Zahl von etwa 10.000 – 13.000 Familien, die er in Hamburg als Verband erreichen kann“.

DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde Hörde (NRW) – Sultan-Ahmet-Moschee (Blaue Moschee): 400
2013 / Christoph Hohage: Moscheekonflikte, S. 139. Eigenangabe 2016: rund 2.000 Mitglieder.

Islamrat für die BRD (IR): ca. 40.000 bis 60.000
2015 / DIK. Vorige Angaben (mit Angehörigen): 145.000 (REMID 2007), 136.000 (2005). Ca. 400 Moscheevereine.

Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG): 31.000 Symbol: Haken
2013 / VS. VS 2014: „Aufgrund des anhaltenden Veränderungsprozesses in der IGMG können derzeit keine verlässlichen Zahlenangaben zum aktuellen Personenpotenzial ausgewiesen werden“. 2012/3: 323 Moscheevereine (2005: 274). Mitglied im IR. Jugend ist Mitglied im Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO). Vorige Angaben: 31.000 (2011/2), 30.000 (2010), 27.000 (2007).

Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland (IGBD): 30.000
2010 / REMID. Mitglied im IR und (assoziiert) im ZMD. 61 Moscheegemeinden.

Islamische Gemeinschaft Jama’t un-Nur (Nurculuk-Vereinigung): 6.000 – 12.000
2005 / REMID. 120 Medresen. Mitglied im IR. Sahinöz 2009 spricht von 5.000 Mitgliedern in den 70 Medresen der European Risale-i Nur Association (ERNA) in D.

Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden in Deutschland (IGS): 28.000
2015 / Georges Tamer in: Zur Debatte 4/2015, S. 36. 138 Moscheegemeinden (2012: 110).

Islamische Vereinigung in Bayern e.V.: ca. 150
2016 / VS. Mitglied in der Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands.

Islamisches Zentrum Hamburg e.V. (IZH), Imam-Ali-Moschee: ca. 100
2012 / VS. Mitglied in der IGS, im ZMD und in der SCHURA Hamburg.

Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ): 24.000
2010 / REMID. 300 Vereine (1980: 210).

VIKZ in Rheinland-Pfalz: 3.000
2016 / Stefan Muckel und Christoph Bochinger: Gutachten. In derzeit elf Gemeinden.

VIKZ in Hamburg
2012 / Klinkhammer: Gutachten, S. 30f.: „Die Mitgliedszahlen selbst sind […] kaum aussagekräftig (z.B. Altona 109, Harburg 103, Barmbeck 60 [moscheesuche.de listet für den VIKZ 2017 fünf Moscheegemeinden in Hamburg; Anm.]). Nach eigenen Angaben verwaltet die Moscheegemeinde Altona etwa 4000 Adressen, an die Einladungen zu Festen und Veranstaltungen der Gemeinde ergehen. Im gesamten Hamburger Stadtgebiet werden außerdem etwa 15.000 von der Altonaer Gemeinde hergestellte Gebetsjahreskalender verteilt“.

Bildungs- und Kulturverein e.V. Süleymaniye Moschee: 300
2015 / Islamische Vereine in Wiesbaden: „ca. 300 Mitglieder, überwiegend türkischer Herkunft. Zum Freitagsgebet erscheinen bis zu 400 Muslime“.

Alevitische Gemeinde Deutschland e. V. (AABF): 20.000
2008 / REMID, BAMF. 2011: 130 Vereine (2005: 96). Eigenangabe (2011): 100.000 mit Familienangehörigen. Nach BMI-Studie vertritt der AABF ca. 255.000 bis 275.000 Gläubige (2009). Siehe auch unter Aleviten.

Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD): 15.000 – 20.000
2015 / DIK. 24 (2008: 19) Dachorganisationen mit den dazugehörigen ca. 300 Moscheevereinen. Vorige Angabe: 22.000 (REMID, BAMF 2008).

Türkisch-Islamische Union (ATIB): 8.000- 10.000
2005 / REMID, BAMF. 123 Moscheevereine. Mitglied im ZMD.

Deutsch-Islamischer Vereinsverband Rhein-Main e.V.: siehe unten.

Islamische Zentrum Aachen (IZA) – Bilal-Moschee: 3.000
2014 / Islamiq. Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD). Mitglied in der Islamischen Weltliga.

Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD): 1.040
2015 / VS Bund (als Angabe „Muslimbruderschaft“ /„Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.“; daneben Angabe von 300 Mitgliedern des Vereins im Anhang). Mitglied im ZMD. Gründungsmitglied der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE). Vorige Angabe: 1.000 (VS Bund 2014 MB / IGD); 1.300 (2005; VS Hessen 2013).

Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V. (DMLB): 100
2009 / URI. Mitglied im ZMD. Mitglied United Religions Initiative. Vorige Angabe: 150 (REMID 2008).

SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg: 14.000
2007 / zitiert nach Klinkhammer 2012: Gutachten, S. 78f.: „In einem Papier aus dem Jahr 2007, in dem für den Hamburger Senat Mitglieds- und z.T. Besucherzahlen der damals nur 28 Moscheemitgliedsgemeinden zusammengetragen wurden, ist von ca. 14.000 Mitgliedern bzw. Besuchern die Rede. Da sich sowohl Besucher- als auch Mitgliederzahlen in den heute 30 Mitgliedsmoscheegemeinden tendenziell erhöht haben werden, kann man aktuell von etwa 20.000 Besucherinnen und Besuchern des Freitagsgebet in allen SCHURA Gemeinden in Hamburg ausgehen“.

Islamisches Zentrum Al-Nour e.V.: ca. 600
2017 / Eigenangabe. Mitglied in SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg. Laut Migazin aber „über 2.000 Gläubige“ (2017). Veranstaltet seit 2012 in Kooperation mit der Schura Hamburg e.V., dem Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. und der Islamischen Gemeinschaft Deutschland e.V. das jährliche Event „Vereint im Islam“.

Islamische Religionsgemeinschaft Hessen: 11.000
2005 / REMID. 122 lokale Gruppen.

Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF): 7.000 Symbol: Haken
2015 / VS. Vorige Angaben: 7.000 (2010-14), 7.500 (2007). Für 2012-5 ergänzt der VS 3.000 Mitglieder der Jugendbewegung (Ülkücü, „Idealisten“; „Graue Wölfe“).

Hizmet-Bewegung (Fethullah Gülen): mind. 5.000
2015 / EZW. Zahl der unterstützenden Unternehmen des Bundesverbandes der Unternehmervereinigungen (BUV) mit zudem 20 Mitgliedsvereinen, 3.000 Mitgliedern und 40.000 Mitarbeitern. Hinzukommen 160 (F. Eißler, Berliner Dialog, 2015) bis „300 Kultur- und Bildungsvereine und außerschulische Nachhilfeeinrichtungen, fast 30 Schulen, viele Kindertagesstätten,15 Dialoginstitutionen, […] ein Dutzend Akademiker[verbände…] sowie die internationale Mediengruppe World Media Group AG in Offenbach a.M., unter deren Dach Zeitungen (wie Zaman Avrupa), Radio- und Fernsehsender (wie Samanyolu TV Avrupa und Ebru TV), Zeitschriften (z.B. Fontäne) wie auch beispielsweise das Deutsch-Türkische Journal (DTJ) […] vereint sind. Viele der Nachhilfevereine, etwa die Pangea-Bildungszentren, sind im Academy Verein für Bildungsberatung e.V. (Frankfurt a. M.) organisiert“ (Eißler, EZW Nr. 238/2015, S. 3).

[ Interview ]

Deutsch-Islamischer Vereinsverband Rhein-Main e.V. (Mitglied ZMD)

Islamische Informations- und Serviceleistungen e.V. (IIS): 170
2016 / REMID = IIS Frankfurt (2016: rund 100 Mitglieder) + IIS Mainz (2009: etwa 50) + IIS Wiesbaden (2015: 21).

Islamische Gemeinde Tauhid Moschee Wiesbaden: 120
2015 / Islamische Vereine in Wiesbaden: „ca. 120 Mitglieder, zum Freitagsgebet erscheinen bis zu 250 Muslime und Muslima“.

Cem-Stiftung (Alternative zur alevitischen Gemeinde): 1.000
2005 / REMID, BAMF. 10 Vereine. Siehe auch unter Aleviten.

Kalifatsstaat: 800
2011 / VS. Die Organisation ist seit Dezember 2001 verboten. Vorige Angaben: 750 (VS 2005).

Tablighi Jama´at (Gemeinschaft der Verkündigung der Mission): 650 Symbol: Haken
2015 / VS. Vorige Angaben: 700 (VS 2011-4), 600 (REMID 2006).

Islamischer Verein für wohltätige Projekte e.V. / Umar-Ibn-Al-Khattab-Moschee: ca. 250
2015 / Dt. Bundestag: Islamische Organisationen in D. (WD 1 – 3000 – 004/15, S. 40). Vertretung der Association of Islamic Charitable Projects (al-Habash; nach Abdullah al-Harari) in D.

Muslimische Jugend Deutschlands: 200 – 300
2015 / Dt. Bundestag: Islamische Organisationen in D. (WD 1 – 3000 – 004/15, S. 39). Zu den Jahrestreffen kommen über 1.000 muslimische Jugendliche. Nähe zu Haus des Islam (Mitglied im ZMD), Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (Mitglied im ZMD) und Mitglied im Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO).

Liberal-Islamischer Bund (LIB): 150
2012 / REMID. Vorherige Angaben: 100 (2011). 2015: 2 Gemeinden u. 2 weitere Gruppen.

 

One Comment:

  1. Gehen Sie zurück zur Übersicht der REMID-Statistik der Religionen und Weltanschauungen in Deutschland. Dort finden Sie Erläuterungen zu den Zahlen, eine Aufschlüsselung der Quellen, bestellbare aufbereitete Datenreihen und Grafiken sowie internationale Vergleichszahlen.

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