Älter werden in der neuen Heimat

Altern und Migration in Marburg standen im Vordergrund der Podiumsdiskussion am Dienstag, den 17.6. 2014 um 19:00 Uhr im Rathaussaal Marburg.
Thorsten Schmermund von der jüdischen Gemeinde berichtete über MigrantInnen in der Gemeinde, die insbesondere aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind. Am Richtsberg treffen viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen – das Projekt “Helfende Hände” bietet haushaltsnahe Dienstleistungen in verschiedenen Sprachen und unter Berücksichtigung kultureller und religiöser Besonderheiten an. Shaima Ghafury berichtete über das Projekt und die Arbeit der Bürgerinitiative für soziale Fragen e.V. (BSF). Die Referentin Songül Gül leitet das Seniorenheim am Landgrafenschloss und ihren Bericht über kultursensible Pflege in dieser Einrichtung stellte Maria Mahler vor. Zum Anschluss dieser Veranstaltung des Ausländerbeirates, der Stabsstelle Altenplanung sowie des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes (REMID e.V.) diskutierten die ReferentInnen mit dem Publikum.

Knapp 50 Zuhörerinnen und Zuhörer waren bei der Veranstaltung “Älterwerden in der neuen Heimat”. Ältere Menschen mit Migrationshintergrund stellen bisher noch einen relativ kleinen Teil der Bevölkerung dar, sind aber eine der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppen.
Die Beiträge der ReferentInnen zeigten, dass es in Marburg bereits gute Ansätze gibt. Shaima Ghafury berichtete von dem Projekt Helfende Hände am Berg, ein Beispiel für kulturübergreifende und kultursensible Hilfen im Alltag.

Quelle: Cornelia Kieselbach: Ein Thema für die Zukunft, 18.06.2014. Vgl. auch Maria Mahler: (Trans)Migration und Altern (AltersKultur, 11.o6.2014).

Wer folgt REMID auf Twitter?

Von den aktuell 382 Followern liefert Twitter Analytics folgendes Bild:

twitter_analytics

Bei den Ländern steht “C..” für Kanada und “N…” für die Niederlande.

“Während die Facebook-Seite von REMID sich bisher auf Nachrichten mit REMID-Bezug beschränkt, bietet unser Twitter-Account auch weitere religionsbezogene Nachrichten. Diese spiegeln nicht notwendig unsere Ansicht, in einigen Fällen werden zusätzlich “Kontrapunkte” geliefert,…”

Retweetet: Religion und Weltanschauung aus staatskirchenrechtlicher Perspektive.

Webseiten-Relaunch Mai/Juni 2014

Eine lange Wanderung hat REMID auf den virtuellen Datenautobahnen inzwischen hinter sich: von dem Server der Universität Leipzig hin zu einer eigenen Domain mit einer statischen HTML-Webseite, deren ältere und neuere Layouts von Steffen Rink entworfen worden waren. Zwar wurde diese Version bereits vor Jahren in ein datenbank-basiertes System konvertiert, doch erst heute erhält die REMID-Webseite mit einer WordPress-Installation mit dem Theme Tempora ein dem 21. Jahrhundert gemäßes Aussehen.

Alte Links werden umgeleitet, so dass Sie getrost z.B. zu unserer Religions- und Weltanschauungsstatistik finden:

http://remid.de/remid_info_zahlen.htm

http://remid.de/index.php?text=info_zahlen

http://remid.de/statistik

Nur bei alten Links, welche ein Leerzeichen enthalten (z.B. bei remid.de/index.php?text= Kurzinformation Religion), kann es zu fehlerhaften Umleitungen kommen.

 

“Spannendes Verhältnis”: Tagung der kath. Weltanschauungsbeauftragten zu Weltanschauungsarbeit & Religionswissenschaft im März 2014

“Mit seinem Plädoyer für Religionsfreiheit überschreitet REMID (Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e.V., Marburg) klar diese Neutralität. Er will dazu beitragen, „ein Klima von Akzeptanz und Anerkennung gegenüber anderen Religionen zu schaffen sowie fremde religiöse Überzeugungen verständlich zu machen, damit die Vielgestaltigkeit produktiv für die friedliche weitere Entwicklung der Gesellschaft genutzt werden kann“ (www.remid.de). So warnte REMID-Vorstandsmitglied Christoph Wagenseil bei der Tagung insbesondere vor dem Gebrauch von Begriffen, die durch pauschali­sierende, pejorisierende Tendenzen zur Ausgrenzung von Religions­gemeinschaften führen. Insbesondere der Begriff „Sekte“, der immer noch schnell und schlagwortartig gebraucht wird, sei hochproble­matisch. Demgegenüber wurde von Seiten der Weltanschauungsarbeit betont, dass der kritische Umgang mit dem Sektenbegriff hier längst zum Standard gehöre, dass Weltanschauungsarbeit oftmals Medien­vertreter etc. erst auf diese Problematik aufmerksam mache…”