REMID
Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V.
Die Universität Luzern hat am 24.10.2025 bekanntgegeben, das Fach Religionswissenschaft zu streichen und dauerhaft aus dem Studienangebot der Universität zu entfernen1. Diese Entscheidung ist mit Sparmaßnahmen begründet worden und trifft auch außerhalb der Universität auf Empörung: Studierende, Lehrende und zahlreiche Stimmen aus der Öffentlichkeit reagieren mit Unverständnis und Kritik2. Warum trifft es ausgerechnet die Religionswissenschaft und was bedeutet der Fall Luzern für geisteswissenschaftliche Fächer insgesamt? Darüber spricht REMID e.V. mit Prof. Dr. Martin Baumann, Gründungs- und langjähriges Mitglied von REMID e.V. und Leiter der Religionswissenschaft an der Universität Luzern.

Prof. Dr. Martin Baumann ist ein renommierter Religionswissenschaftler. Bevor er 1993 an der Universität Hannover promovierte, studierte er Religionswissenschaft, Philosophie und Anglistik an den Universitäten Marburg, London und Berlin. Seit 2021 ist er Leiter der Religionswissenschaft an der Universität Luzern3. Im Januar 2026 steht seine Emeritierung an, womit auch das Fach und das Religionswissenschaftliches Seminar zur Disposition steht. Seine Forschungsschwerpunkte sind Religion in Migration und Integration, religiöser Pluralismus in westlichen Demokratien, Religion in der Diaspora, hinduistische und buddhistische Tradition im Westen sowie Dynamiken globaler Religionen. Als Leiter des langjährigen Projekts zur Religionsvielfalt im Kanton Luzern hat Martin Baumann mit seinem Team die Entwicklung der religiösen Vielfalt im Kanton Luzern dokumentiert und analysiert. Das Projekt “Religionsvielfalt im Kanton Luzern” wurde im November mit dem Open Science Award 2026 ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen und der Universität Wien startete Martin Baumann im Jahr 2024 ein weiteres großes Projekt, das den Wandel von Religion in Flucht und Migration von syrischen Flüchtlingen analysiert.
Prof. Dr. Baumann, befürchten Sie, dass die Streichung der Religionswissenschaft an der Universität Luzern ein Signal für eine breitere Entwicklung ist, in der kleinere Studiengänge und Geisteswissenschaften insgesamt unter Druck geraten? Wenn ja, was kann man dagegen tun und was wünschen Sie sich von der Politik und den Universitäten, um diesem Prozess vorzubeugen?
Ich denke, man muss die Entwicklungen in Luzern als einen besonderen Fall sehen, weil der Strukturplan 2024 Religionswissenschaft an der Fakultät noch vorgesehen hatte. Meine Professur sollte wieder neu besetzt werden, aber dann wurde die Fakultät gezwungen, weitere Sparmöglichkeiten zu suchen. Das kann jede Fakultät früher oder später treffen. In diesem Sinne ist Luzern kein Signal für eine breitere Entwicklung, sondern ein typisches Vorgehen von Universitäten. Die Fakultät hat eine pragmatische Entscheidung getroffen, die durch Emeritierung frei gewordene Professur nicht neu zu besetzen. Also in diesem Sinne sehe ich das nicht als Signal, sondern eben als typisch, dass Fächer verloren gehen — wie früher die Ägyptologie oder die Sinologie. So können durch Sparmaßnahmen und freie Professuren kleinere, aber auch teilweise größere Fächer gestrichen werden.
Was man dagegen tun kann? Es ist wichtig, früh inneruniversitäre Allianzen zu formen und den Austausch mit anderen Fachbereichen wie Soziologie, Politikwissenschaft und Kulturwissenschaften zu fördern und dementsprechend interdisziplinäre Studiengänge zu entwickeln um sicherzugehen, dass die Religionswissenschaft unverzichtbar bleibt. Das Vorgehen der Universitäten ist eben stark an Lobbyarbeit und Allianzen in den Fakultäten gebunden, welche man aktiv fördern muss, um solchen Entscheidungen entgegenzuwirken. Jedoch sehen wir auch große, starke Institutionen wie beispielsweise Religionswissenschaft in Lancaster, mit Ninian Smart als Gründungsdirektor, die zur Disposition stehen. Das zeigt, dass diese Entwicklungen kleinere, aber auch größere Fächer treffen können, weil es eben zudem auch stark auf die Sparpolitik und die Präferenzen der Universitäten ankommt.
In diesem Sinne, würde ich sagen, dass die Entwicklung ein Zeichen für einen breiteren Trend ist, in dem die Geistes-und Sozialwissenschaften seit vielen Jahren unter Druck geraten ist. Der Diskurs von Nützlichkeit spielt hier auch eine große Rolle, weil in anderen Fächern wie Gesundheitswissenschaften und Rechtswissenschaften stärker auf anwendungsorientierte Fähigkeiten gesetzt wird. Diese Entwicklung wird auch zunehmend von Geistes-und Sozialwissenschaften übernommen. Wo soll man die Grenze in punkto Anwendbarkeit ziehen? Ich denke, dass man überlegen muss, ob man den Bildungsaspekt und die intellektuelle Entwicklung und Befähigung doch wieder in den Vordergrund rücken sollte.
Das Fach Religionswissenschaft an der Universität Luzern ist einer der erfolgreichsten in der Erwerbung von Drittmitteln, was die finanzielle Argumentation der Universität zunichte macht. Gibt es Ihrer Meinung nach noch einen anderen Grund, warum die Religionswissenschaft an der Universität Luzern beendet werden soll?
Bei der Entscheidung, das Fach Religionswissenschaft einzustellen, wurden die Kriterien von höheren Gremien — dem Universitätsrat und teilweise dem Kanton — vorgegeben. Dabei rückte das Argument der Studierendenzahlen in den Vordergrund. In der Kultur-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät in Luzern steht die Religionswissenschaft mit nur einer Professur noch nicht einmal als schlechtestes da.
In dem Schweizer System sind Drittmittel sehr wichtig, weil sie dazu beitragen, über sogenannte Bundesbeiträge, zusätzliche Gelder für die Fakultät oder Universität zu generieren und damit zu unterstützen. Jedoch wurde dieses Argument letztlich nicht entschieden gewichtet. Ausschlaggebend blieben vor allem die niedrigen Studierendenzahlen im Major. Obwohl Religionswissenschaft als Nebenfach auch von Psychologiestudierenden sehr gefragt ist, bleiben die Studierendenzahlen des Hauptfachs gering und sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Diese Entwicklung spiegelt sich jedoch im ganzen kultur- und sozialwissenschaftlichen Bereich ab, in der Schweiz, aber auch in Deutschland gehen in diesem Bereich die Studierendenzahlen zurück.
Zusammen mit dem unglücklichen Zeitpunkt einer Emeritierung hat sich leider eine unglückliche Konstellation entwickelt, die dazu geführt hat, dass die Religionswissenschaft in Luzern abgeschafft wird. In diesem Sinne können Drittmittel zwar ein Argument sein, weil sie zeigen, dass man als Fach erfolgreich externe Fördermittel kompetitiv einwerben kann. Dazu haben wir noch argumentiert, dass das Fach durch Forschungsprojekte und öffentliche Zusammenarbeit Wissenstransfer nach außen fördert und lokale Vernetzung stärkt. Jedoch sind es am Ende bestimmte Konstellationen, die zusammenkommen und zu solchen strategisch wenig eingebeteten Entscheidungen führen. Das ist sehr bitter, aber manchmal kann es eben sehr schnell gehen.
Sie haben gerade schon Ihre Forschungsprojekte erwähnt. Ihr Langzeitprojekt zur Religionsvielfalt im Kanton Luzern, aber auch Ihr aktuelles Projekt zum Wandel von Religion in Flucht und Migration, was bis 2027 angesetzt ist, sind gesellschaftlich sehr relevant und wichtig4. Deswegen stellt sich mir die Frage, wie Ihre Forschungsprojekte fortgesetzt werden können, falls das Fach tatsächlich geschlossen wird?
Wir sind derzeit an zwei Projekten beteiligt. Das größere Projekt ist ein Drei-Länder-Projekt mit der Universität Wien und der Universität Göttingen. Dieses Projekt kann wie geplant bis März 2027 fortgeführt werden, weil es von Drittmitteln den durch Schweizer Nationalfonds, den Wissenschaftsfonds Österreich und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird. Ich werde bis dahin weiter an der Universität angestellt bleiben, um das Forschungsprojekt mit meinen Kollegen*innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen an der Fakultät durchführen zu können. In Göttingen und Wien wird überlegt, ob ein Anschlussprojekt aufgelistet werden kann und dort würde ich dann nur noch eine beratende Rolle spielen. Dieses Projekt lässt sich dementsprechend gut logistisch weiterführen und erlaubt es mir, in der Projektzeit an der Universität Luzern weiterhin angestellt zu bleiben.
Größere logistische Herausforderung betrifft das lokal verankerte Projekt der Religionsvielfalt im Kanton Luzern. Im Herbstsemester 2025 führten wir eine Ringvorlesung durch, bei der neben Studierenden und Interessierte aus der Öffentlichkeit auch Vertreter*innen von der Luzerner Religionsgemeinschaft zusammenkommen. Wir überlegen, ob wir solche Veranstaltungen außerhalb der Universität fortsetzen können, um dieses Projekt weiterhin auf anderen Wegen zu ermöglichen. Es ist uns wichtig, dieses Projekt weiterzuführen, da es viel in kirchlichen Kreisen, von Behörden, in interreligiösen Kreisen sowie an Schulen benutzt wird. Dementsprechend ist dieses Projekt ein Beispiel, wie man wissenschaftliche Forschung nach außen tragen und lokal verankern kann. Bis 2026 werden mein Kollege, Dr. Andreas Tunger-Zanetti und ich, weiterhin angestellt bleiben. Wir planen, weitere partielle Aktualisierungen des Projekts durchzuführen und zu ermöglichen, dass die Ergebnisse aufrechterhalten und extern zugänglich gemacht werden können. In diesem Sinne sind wir dabei, das ganze Projekt zu archivieren, um es für die Nachwelt zu erhalten und zu zeigen, wie diese Forschung zustande gekommen ist und durchgeführt wurde. Wir erhoffen uns sehr, dass eine neue Partnerinstitution dieses Projekt weiterentwickeln und die Forschung fortsetzen kann. Erste Gespräche dafür gibt es schon. Zugleich muss man aber sagen, dass der Kanton öffentlich erklärt hat, dass bestimmte Formate des Projekts weitergeführt werden können. Aus meiner Sicht ist es jedoch klar, dass dies nicht kostenneutral möglich ist. Man muss deutlicher sagen, was Forschung und deren Umsetzung kostet, weil sonst die Argumente des Kantons bekräftigt werden, die Universität nur begrenzt finanziell unterstützen zu müssen.
Abschließend würde ich Sie gerne fragen, wie sich aus Ihrer Sicht sicherstellen lässt, dass die Religionswissenschaft auch künftig einen Platz in den Universitäten und in der Öffentlichkeit behält?
Ich möchte die Frage gerne einmal auf der Ebene der Universitäten und auf der Ebene der Öffentlichkeit beantworten.
Innerhalb der Universität halte ich Kooperationen und Allianzen für zentral und wichtig, um die Religionswissenschaft innerhalb der Universitäten zu verankern. Beispielsweise kooperieren wir mit der theologischen Fakultät und haben überlegt, gemeinsame Projekte mit der Gesundheitswissenschaftlichen Fakultät über Heilung und Religion zu organisieren. Ebenso gibt es Austausch mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät über mögliche Zusammenarbeit. Solche Kooperationen innerhalb der Universität sowie Beteiligung an interdisziplinären Studiengängen sollte man fördern, um den sinkenden Studierendenzahlen entgegenzuwirken. In integrierten Studiengängen würde Religionswissenschaft sehr gut aufgehoben sein. Man sollte jedoch sicherstellen, dass eine religionswissenschaftliche Fachperson beteiligt ist, die Expertise einbringen kann. Religion ist ein relevantes Thema und etwa in globalen Studien oder Programmen zum Wandel von Kulturen und modernen Gesellschaften sehr zentral und sollte dementsprechend dort integriert und repräsentiert werden.
In der Öffentlichkeit ist es wichtig, sichtbar zu sein. Beispielsweise haben wir regelmäßige öffentliche Ringvorlesungen durchgeführt, um Religionswissenschaft der Öffentlichkeit nahezubringen. Gerade in Luzern liegt die Universität sehr zentral, was Veranstaltungen leicht zugänglich macht. Außerdem ist es wichtig, Themen zu besprechen, die für die Öffentlichkeit interessant und relevant sind. Hier sind auch unsere Forschungsprojekte mit Praxisbezug ein wichtiger Aspekt. Beispielsweise haben wir Workshops zum Thema Islam und Schule durchgeführt und Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen eingeladen und ihre Erfahrungen und Herausforderungen aus der Schule in das Gespräch und den Workshop mit eingebunden. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, unsere Forschungsergebnisse zu präsentieren, sowie von der Praxiserfahrung der Teilnehmenden zu lernen. Diese Art von Fortbildung nennen wir “Stakeholder-Workshops”, welche wichtig sind, um Austausch zu fördern und hilfreich sind, um die Weiterentwicklung der Forschungsprojekte zu ermöglichen. Mein Eindruck ist, dass diese öffentliche Zusammenarbeit zu einer guten Verankerung des Fachgebiets führt und auch für jedes Fach wichtig ist.
Allerdings ist nicht jede*r Wissenschaftler*in daran interessiert oder erfahren, mit der Öffentlichkeit und den Medien zusammenzuarbeiten, da es zusätzlicher Aufwand ist. Manche Forschenden priorisieren die Arbeit mit Büchern und fühlen sich am wohlsten, wissenschaftlich zu schreiben. Das zeigt, dass es nicht jedem liegt, mit der Öffentlichkeit zu arbeiten und mit Medien zu kommunizieren. Jedoch ist die öffentliche Arbeit ein sehr wichtiger Bestandteil, das Fach sichtbar zu machen und Verständnis für das jeweilige Fach zu fördern. Religionswissenschaft wird oft falsch verstanden und es ist wichtig den Diskurs zu fördern und Missverständnisse zu minimieren.
Für uns heißt es, dass unsere Arbeit, die Religionswissenschaft zu verankern, durchaus erfolgreich war. Das können wir an der breiten öffentlichen Reaktion zur Streichung des Fachs sehen. Die Entscheidung traf auf ein breitgefächertes Unverständnis und auf Widerspruch innerhalb, aber eben auch außerhalb der Universität. Das zeigt, dass die Verankerungspolitik, die wir über Jahre durchgeführt haben, Früchte trägt. Ich bin sehr froh, dass mein langjähriger Kollege Dr. Tunger-Zanetti früher in Medien und Zeitungen gearbeitet hat und dadurch Erfahrung und Interesse mitgebracht hat, um unser Fach in Luzern in der Öffentlichkeit zu verankern. Schlussendlich ist es wichtig, die Zeit und die vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, innerhalb und außerhalb der Universitäten das Fach zu vernetzen.
Ihre Worte zeigen, was der Verein REMID e.V. versucht zu ermöglichen, die
Religionswissenschaft an die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Ich freue mich zu hören,
dass Sie die Arbeit von REMID weiterhin schätzen und als wichtig einordnen.
Ich halte es für zentral und wichtig, die Unterschiede zwischen Religionswissenschaft und Theologie aufzuzeigen. Denn es besteht die Gefahr, dass die Religionswissenschaft in anderen Fächern untergeht oder von der Theologie eingenommen wird. REMID e. V. hat die Möglichkeit, mit neuen Projekten diese Perspektiven stark zu machen und nach außen zu tragen. Denn gerade in der Zentralschweiz zum Beispiel ist der Unterschied zwischen Religionswissenschaft und Theologie noch nicht klar. Hier ist es wichtig,
religionswissenschaftliche Kommunikation zu leisten, um diese Missverständnisse aufzuklären. Genau da setzt REMID e.V. an und macht wichtige Arbeit.
Warum ist das Thema Religion heutzutage noch aktuell? Genau das muss man auch deutlich machen. Aktuelle nationale sowie internationale gesellschaftliche und politische Entwicklungen zeigen die Relevanz von religiösen Themen. Trotz der Annahme von einigen meiner Kolleg*innen, dass Religion durch den säkularisierten Diskurs keine Rolle mehr spielt, zeigen die täglichen Zeitungen oft was anderes. Gerade wenn man Politik auf der internationalen Ebene verfolgt, wird einem schnell klar, dass Religion weiterhin relevant ist. Umso wichtiger ist es, dass REMID e.V. sich so stark engagiert und diese Perspektiven für die Öffentlichkeit sichtbar macht.
Mieke Eibel, Dezember 2025.
Wir danken Herrn Prof. Dr. Baumann für dieses Gespräch (20.11.2025)
Weitere Informationen und Updates zu den Entwicklungen in Luzern im Medienspiegel der Universität.
Hinweis: dieses Interview wurde von Mieke Eibel im Rahmen Ihres studentischen Praktikums bei REMID e.V. durchgeführt.
Meine Gedanken zur Religionswissenschaft
Religionswissenschaft unterscheidet sich von Theologie und fokussiert sich auf die Analyse von allen Religionen, wobei keine Wertung oder Beurteilung vorgenommen wird5. Religion sowie religionsbezogene Thematiken werden sach- und faktenbezogen analysiert und möglichst wertneutral erklärt. In diesem Sinne analysieren Religionswissenschaftler*innen Religionen als gesellschaftliches Phänomen, was sich in diversen Disziplinen und Themenbereichen wie Soziologie, Geschichts- und Politikwissenschaft kristallisiert.
Dadurch zeigt sich, dass Religionswissenschaft ein wichtiger Teil gesellschaftlicher Fragen und wissenschaftlicher Arbeit ist. Im Bereich der Migration und Integration sowie bei gewaltsamen Konflikten und Friedensforschung spielt Religion auch eine große Rolle, weil sie die Gesellschaft maßgeblich prägt. Debatten über Säkularisierung, Religionsfreiheit und Integration sind Beispiele direkter religiöser Alltagsthemen. Jedoch werden viele Desinformationen im Internet veröffentlicht und Feindseligkeiten sowie Vorurteile anderen Religionen gegenüber verbreitet.
Um diesen Entwicklungen gegenzusteuern, setzt sich REMID e.V. ein, wissenschaftlich fundierte Informationen und Gesellschaft relevante religionsbezogene Themen der Öffentlichkeit wertneutral nahezubringen sowie Falschinformationen und Verschwörungsnarrativen entgegenzuwirken6. Im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Baumann wird klar: Religionswissenschaft muss sich auch außerhalb der Universitäten verankern.
- Universität Luzern. (2025, 30. Oktober). Universität stärkt ihre Position und setzt strukturelle Massnahmen an drei Fakultäten um [Online-News]. https://www.unilu.ch/news/universitaet-staerkt-ihre-position-und-setzt-strukturelle-massnahmen-an-drei-fakultaeten-um-9862/
↩︎ - Universität Luzern. (2025, November 7). Dies academicus 2025 [PDF]. Universität Luzern. https://www.unilu.ch/fileadmin/fakultaeten/ksf/institute/relsem/Dok/251107_LZ_Diesacademicus.pdf ↩︎
- Universität Luzern. (o. D.). Martin Baumann [Profil]. Universität Luzern. https://www.unilu.ch/fakultaeten/kultur-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/institute/religionswissenschaftliches-seminar/mitarbeitende/martin-baumann/#section=topicabgeschlossen&tab=c1288 ↩︎
- Universität Luzern. (o. D.). Religionswissenschaftliches Seminar — Übersicht [Webseite]. Universität Luzern. https://www.unilu.ch/fakultaeten/kultur-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/institute/religionswissenschaftliches-seminar/uebersicht/#tab=c168381
↩︎ - REMID e. V. (o. D.). Was ist Religionswissenschaft? [Website]. REMID. https://remid.de/religionswissenschaft/was-ist-religionswissenschaft/ ↩︎
- REMID e. V. (o. D.). Der Verein [Webseite]. REMID. https://remid.de/der-verein/ ↩︎
Titelbild Fotocredits: Joel Dittli/zentralplus




